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EigenschaftenBearbeiten

Körperbau: - Schlanke, längliche Statur, gut bemuskelt, Hinterbeine länger als Vorderbeine und angewinkelt - Stummelschwanz - Keilförmiger Schädel, gut ausgeprägte Wangenknochen - Große Ohren, hoch angesetzt und weit auseinander stehend - Große, leicht ovale Augen

Fell: - Weiches, seidiges Haarkleid, kurz oder halblang, wenig Unterwolle - Alle Farben und Variationen erlaubt, weiß mit schwarzen und roten Abzeichen bevorzugt - Augen blau, grün, gold- oder kupferfarben

Wesen und CharakterBearbeiten

Die Japanese Bobtail, auch als Japanische Glückskatze bekannt, zeichnet sich durch ihr kontaktfreudiges, freundliches Wesen aus. Sie spielt und klettert gerne und tut ihren Spaß dabei häufig in den unterschiedlichsten Tönen kund. Liebhaber wissen außerdem den sanften Charakter der Japanese Bobtail zu schätzen. Da sie ihrem Menschen gerne gefallen und äußerst anhänglich sind, lernen viele Vertreter der Rasse kleine Kunststücke und lassen sich auch an Geschirr und Leine gewöhnen. Ist die Japanese Bobtail zufrieden, drückt sie das bisweilen ebenso wie Freude mit Schwanzwedeln aus, was bei dem kurzen Stummel niedlich anzusehen ist.

BesonderheitenBearbeiten

In Japan gilt die Japanese Bobtail noch heute als Glücksbringer und ziert die Eingangsbereiche zahlreicher Gebäude als Statue. Auch in den USA erfreuten sich die stummelschwänzigen Katzen zunehmender Beliebtheit, da sich die Rasse als pflegeleicht und gesundheitlich robust erwies. Das weiche Fell muss nur gelegentlich gebürstet werden und der kurze Schwanz scheint sie nicht zu beeinträchtigen.

GeschichteBearbeiten

Vermutlich gelangte die Japanese Bobtail ursprünglich von China nach Japan, wo sie als Straßenkatze, auf Bauernhöfen und am kaiserlichen Hof lebte. Dort wurden den Katzen einst die Schwänze kupiert, später erfolgte die gezielte Zucht einer stummelschwänzigen Rasse. Katzen waren in Japan sehr geschätzt, da sie die Nagetierplage eindämmten. Insbesondere auf den Seidenspinner-Plantagen waren sie gerne gesehen, denn dort richteten Nager und Vögel erheblichen Schaden an, indem sie die Raupen fraßen. Katzen mit langen Schwänzen retteten zwar zahlreichen Seidenspinnern das Leben, zerstörten jedoch zugleich deren feine Gespinste, daher waren stummelschwänzige Tiere wertvoller für den kaiserlichen Hof. Ende der 60er Jahre gelangte die Japanese Bobtail schließlich in die USA, wo sie 1976 durch die CFA anerkannt wurde.