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Die Rasse Mekong Bobtail zählt zu den kurzhaarigen Siamkatzen. Sie ist vom WCF (World Cat Federation) als Rasse anerkannt, wird aber meist zu den Orientalisch-Kurzhaar-Katzen oder den Siamesen gezählt. Die schönen Samtpfoten stammen vom Mekong-Fluss, der Vietnam mit Laos und Thailand verbindet. Die seltene, aber alte Katzenrasse wurde in den letzten Jahren von russischen Züchtern reingezüchtet und erfreut sich wachsender Beliebtheit.

Besondere Merkmale und KörperbauBearbeiten

Das augenscheinlichste Merkmal der Mekong Bobtail ist ihr kurzer, kräftiger Schwanz, der aus unterschiedlich kombinierten Knicken und Biegungen besteht. Seine Länge muss mindestens drei Wirbel umfassen, darf aber nach den internationalen Rassestandards nicht mehr als ein Viertel der Körperlänge betragen. In Färbung und Eleganz erinnert die Mekong Bobtail stark an Siamkatzen. Jedoch hat sie einen etwas gedrungeneren Körperbau und kürzere Beine als ihre Verwandten. Die großen Ohren mit einer sanft abgerundeten Spitze sind hoch am Kopf angesetzt und leicht nach außen gedreht. Besondere Schönheit und Exotik wird den Tieren durch ihre großen, ovalen und tiefblauen Augen verliehen. Als Point-Katze sind bei der Mekong Bobtail alle Point-Farben ohne Weiß anerkannt. Das kurze, seidige Fell liegt eng am Körper an und hat kaum Unterwolle.

Das Wesen der Mekong BobtailBearbeiten

Mit einer Katze dieser Rasse holt man sich ein besonders anhängliches und liebevolles Tier ins Haus. Die Mekong Bobtail ist aufgeschlossen, freundlich und ausgesprochen neugierig. Zu ihrem Besitzer hat sie ein besonders inniges Verhältnis, weshalb sie auch nach einiger Aufmerksamkeit verlangt. Doch nimmt man sich Zeit für seine Katze, so zeigt sie sich als verschmuster und ausgeglichener Hausgenosse, der sich gerne auch mal verspielt gibt.

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