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Ohren, Schwanzspitze, Beine und Gesicht sind dunkel entsprechend der Grundfarbe gefärbt, während der Körper deutlich aufgehellt ist. Wie alle Pointkatzen wird die Neva Masquarade sehr hell geboren und dunkelt mit fortschreitendem Lebensalter nach, besonders stark bei Katzen, die sich auch in der kalten Jahreszeit sehr viel im Freien aufhalten. Auch bei der Neva Masquarade ist jedoch ein guter Kontrast zwischen heller Körperfarbe und dunkleren Points erwünscht. Die Augen sind immer blau, je dunkler, desto besser. Das Fell ist im Winter lang und dicht mit üppiger Unterwolle, im Sommer deutlich kürzer und schlichter.

Es sind alle bei der Sibirischen Katze zugelassene Grundfarben in Verbindung mit point erlaubt. Die Färbung darf sowohl als agouti  als auch als nonagouti (einfarbig) ausgebildet sein. Nonagouti-Tiere können Geisterzeichnungen aufweisen. Im Jahr 2002 wurde ausgehend von einer Cattery in Deutschland mit der Einkreuzung von Somali und später auch Heiliger Birma in die Sibirische Katze/Neva Masquarade begonnen, um bei den Sibirischen Katzen/ Neva Masquarade neue Farbvarianten -Cinnamon und Fawn- sowie Chocolate und Lilac zu etablieren. Einkreuzung von Fremdrassen ist bei den Waldkatzen-Rassen jedoch unzulässig. Diese Mischlinge sind daher in den allermeisten Zuchtvereinen nicht als Sibirische Katzen bzw. Neva Masquarade anerkannt. Unter Gesundheitsaspekten ist diese Einkreuzung von Somalis höchst bedenklich, da mit der anders disponierten Somali bisher nicht bei der Sibirischen Katze auftretende Erbkrankheiten in diese Robustrasse getragen werden können.

Die Sibirische Katze ist die einzige Waldkatzenrasse bei der Tiere mit Point-Faktor anerkannt sind.

Neva