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Katzen haben Temperatursensoren im Maul, die sehr schnell reagieren und im Fuß, die weniger schnell reagieren, da sie auf Wüstenboden eingestellt sind. Die Wärmepunkte der Katze reagieren ab 40-42°C, die Kältepunkte ab 20-25°C. Wie man sehen kann, ist ihre Toleranz Wärme gegenüber größer als bei Kälte. Ein Beispiel: Katzenkinder finden die Zitzen der Mutter anhand der Wärme. Kühlt man die Zitzen künstlich runter, findet das Katzenkind die Zitze seiner Mutter nicht mehr.

Die Schnurrhaare oder auch Vibrissen befinden sich am Kopf über den Augen, den Backen, außerdem hat sie noch den „Schnurrbart“ an der Schnauze. Die Vibrissen an den Augen und Schnauze reagieren auf Luftbewegungen. Im Durchschnitt besitzt eine Katze 24 Schnurrbarthaare, also 12 auf jeder Seite. Diese kann sie vorwärts und auch rückwärts bewegen. Mit den Vibrissen ist die Katze im Stande, sich auch im dunklem ohne anzuecken vorwärts zu bewegen. Die Schnurrhaare nutzt die Katze auch als eine Art Maßstab: sie kann damit testen, ob sie durch einen Spalt noch durch passt oder ob er zu eng ist.

Am Fuß hat die Katze weitere Vibrationsrezeptoren. Sie kann im wahrsten Sinne des Wortes mit den Pfoten „hören“. Manche behaupten, Katzen haben den sechsten Sinn, vermutlich meinen sie damit dieses Phänomen. Die Bodenvibrationen werden feinfühlig wahrgenommen, so merkt eine Katze sehr früh, wenn ein Erdbeben kommen wird.

Tipp: Abwechselnde Bodenbeläge sind für Katzen ein wahres Reizerlebnis!

Achtung:

  • Durch diese Fähigkeit, die uns Menschen fehlt, besteht für die Katze beim Zusammenleben mit dem Menschen das Problem der Reizüberflutung. So können Fahrstühle und rumpelnde Kühlschränke für permanente Stress sorgen.


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